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<pre>Um nun jedoch einen weiteren Schritt zu machen und auch weiterhin die Abstiegsränge auf Distanz zu halten, soll erstmals seit saisonübergreifend drei Spieltagen ein Sieg gelingen.  <p> Die durchweg verheerend verlaufene Hinrunde der Geißböcke bekam gegen die Breisgauer immerhin den gefühlten Tiefpunkt kredenzt; nachdem sich das Duell erst zu einem großen Befreiungsschlag entwickelte, war nach dem Schlusspfiff nur mehr rheinische Fassungslosigkeit zu konstatieren.  <p>  Ein Spielverlauf mit wenigen Toren würde sich im Übrigen im Einklang mit drei der letzten vier direkten Duelle befinden, wo stets weniger als 2.5 Tore fielen. <p> Und der führt den designierten Herbstmeister nach Freiburg. Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick angenehm anmutet, sich bei genauerem Hinsehen jedoch genauso gut als gefährlicher Stolperstein entpuppen könnteâ€¦ <p>  Allerdings haben sich die Zeiten radikal geändert. Schalke ist aktuell die viertbeste Heimmannschaft der Bundesliga (nur eine Niederlage aus sieben Heimspielen) und Köln hat auswärts sechs von sieben Auswärtspartien verloren und dabei ein Torverhältnis von 2:14.  </pre>


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<pre>Nach gerade einmal vier unter seiner Regie absolvierten Spieltagen ist dies eine mehr als beachtliche Bilanz; unter Kauczinski hatten die Schanzer in den ersten Runden schließlich nur zwei magere Unentschieden herausgekickt.  <p> für eine solche Platzierung fehlen der Tedesco-Elf aber schon jetzt stattliche zehn Punkte.  <p>  Dass sie sich beim FCA aber nicht ausschließlich über diesen Punktgewinn und dabei über die Stabilität der ersatzgeschwächten Mannschaft freuen konnten, hatte mit den Begleiterscheinungen des Spiels zu tun. <p> Die Online-Buchmacher geben dem „Effzeh“ auf Schalke jedenfalls keine Chance, die Wettquoten sprechen eine deutliche Sprache. Mut könnte den Kölnern machen, dass sie in den letzten zwei Saisonen auf Schalke jeweils gewonnen haben — 3:0 bzw. in der Vorsaison mit 3:1. <p>  Regelrecht tragische Züge nahm der Auftritt jedoch erst in der 89. Minute an, als der Referee dann auch noch die Anerkennung des eigentlich regulären Ausgleichstreffers verweigerte: Spätestens nach dieser Schlüsselszene muss die Niederlage als eine einzige Ungerechtigkeit erscheinen.  </pre> 


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<pre> Haben die Wölfe und der FSV die Gunst der Stunde zu nutzen gewusst, um die Freiburger dank des besseren Torverhältnisses auf den Relegationsplatz zu verdrängen, scheint der Elf von Christian Streich mittlerweile nicht einmal mehr diese Ehrenrunde zu einhundert Prozent sicher zu sein.  <p> Vielmehr noch würde ein solch erfolgreicher Auftritt aber freilich dafür sorgen, dass die europäischen Wettbewerbe plötzlich wieder auf die Agenda rücken; bringen die Hausherren die Borussen tatsächlich zur Strecke, sind die Gäste in der Tabelle dann gerade einmal noch zwei Zähler entfernt.  <p>  Um den Bremer Erfolgslauf am Samstag zu stoppen, bedarf es aber auf jeden Fall einer deutlich besseren Performance als zuletzt beim 1:1 gegen den FCA. <p>  Nach den beiden Heimsiegen gegen Wolfsburg und Leverkusen haben sich die Werderaner vom Spiel gegen Freiburg extrem viel erwartet. Mit einem Sieg wäre der Abstand zu den unteren Tabellengefilden kräftig ausgebaut worden. Doch es kam ganz anders. <p>  In Freiburg konnte zuletzt nicht einmal der nach einer Oberschenkelzerrung zurückgekehrte Chicharito das Angriffsspiel beleben; die umsichtige Abwehr des Sport-Clubs meldete den besten Leverkusener Torjäger nahezu vollständig ab.  </pre>


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<pre> Im ersten regulären Montagsspiel der Bundesliga-Geschichte musste sich Leipzig in Frankfurt bei der Eintracht mit 1:2 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende kassierten die RasenBallsportler eine bittere 1:2-Pleite gegen Abstiegskandidat FC Köln.  <p> In Sachen Lebendigkeit und Erfolg wird von den Gladbacher Fohlen derzeit ein komplett gegenteiliges Modell praktiziert; obendrein gibt Schubert seinen Spielern regelmäßig einen Matchplan an die Hand, der so ziemlich genau den Möglichkeiten seines Personals entspricht.   <p> Am vergangenen Spieltag bekamen es Mainz und Bremen in der Liga jeweils mit übermächtigen Gegnern zu tun: Nachdem es gegen den BVB und die Bayern nur um Schadensbegrenzung gehen konnte, muss nun am Samstagnachmittag wieder etwas Zählbares auf der Agenda stehen. <p>  „Ich werde keine schöne Nacht haben. Ich bin richtig enttäuscht, ich schäme mich auch ein bisschen. Wenn du sechs Tore kriegst, steckst du das nicht so einfach weg.“  <p> Zeigten sich die Freiburger in der Fremde somit lediglich den notorisch sieglosen Bremern gewachsen (0:0), zieht sich das Team dafür umso entschlossener an seiner Heimstärke hoch: Die Süddeutschen gehören zu jenen sechs Bundesligisten, die in der eigenen Arena noch ungeschlagen sind.  </pre>


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<pre> Der Grund für die Niederlage im Breisgau: Die Schwäche bei Standard-Situationen. Beide Gegentore fielen nach einem ruhenden Ball.  <p> Dem sonntäglichen Aufeinandertreffen muss es dabei besondere Brisanz verleihen, dass sowohl die Werkself als auch die Knappen gerade in den letzten Wochen verlässlich enttäuschten — namentlich der Gast aus Gelsenkirchen scheint gedanklich irgendwie schon in den Weihnachtsferien zu sein.  <p>  Mit seinem ersten Tor im Dortmunder Dress überhaupt hatte Schürrle schließlich schon in Bremen äußerst erfolgreich die Vertretung in der Spitze übernommen; dank der deutlich verbesserten Form war der Weltmeister zu den wenigen schwarz-gelben Lichtblicken im Weserstadion zu zählen. <p>  Der Triumph gegen die sowohl spielerisch als auch tabellarisch arg limitierten Rheinhessen dürfte insbesondere in mentaler Hinsicht hilfreich sein.  <p> Bislang hat der BVB die Red Bull Arena immer mit leeren Händen verlassen müssen. Allerdings hat es erst einen einzigen Auftritt des BVB bei RB gegeben. In der vergangenen Saison gab es eine 0:1-Auswärtsniederlage. Dortmund hat mit dem „Kommerzklub“ zudem noch eine aktuellere Rechnung offen.  </pre>


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